Traeger Westwood – Der neue Pelletgrill-Einstieg aus den USA

Traeger hat in den USA gerade die brandneue Westwood Serie vorgestellt – einen kompakten WLAN-Pelletgrill, der den beliebten Pro 22 im amerikanischen Line-up ablöst. Für Pellet-Fans in Deutschland ist das spannend: Die Westwood bringt viele smarte Features aus den höheren Traeger-Serien zum günstigsten Preis, den Traeger bisher für einen vernetzten Pelletgrill aufgerufen hat. Wir fassen für Dich zusammen, was die Traeger Westwood kann, worin sich die beiden Modelle unterscheiden – und was Du aktuell zur Verfügbarkeit in Deutschland wissen musst.
Das Wichtigste in Kürze
- Zwei Modelle: Traeger Westwood (ca. 4.215 cm² Grillfläche) und Traeger Westwood XL (ca. 5.310 cm²).
- WiFIRE®-Technologie: Steuerung per Traeger-App, kabelgebundene und kabellose Kerntemperaturfühler unterstützt.
- Dual-Tier-Design: Zweite Grillebene serienmäßig – mehr Platz für Rippchen, Burger und Beilagen.
- Pellet-Tank: ca. 8 kg Füllmenge, seitlich montiert für einfacheres Nachfüllen.
- Temperaturbereich: ca. 82 °C bis 232 °C – von Low & Slow bis Steak-Searing.
- P.A.L.® und ModiFIRE®: Seitenablage und modulare Grillroste lassen sich flexibel erweitern.
- Status Deutschland: Start bisher nur in den USA. Ob und wann die Westwood als Pro-22-Nachfolger nach Deutschland kommt, ist offen.
Was ist die Traeger Westwood Serie?
Die Westwood Serie ist Traegers neue Einstiegsklasse mit WiFi-Anbindung. Traeger positioniert sie als „Where Great Flavor Starts" – also als den idealen Start in die Welt der Pelletgrills, ohne dass Du auf smarte Steuerung, zwei Grillebenen und robuste Verarbeitung verzichten musst. In der US-Preisliste liegt die Westwood bei 699,99 USD, die Westwood XL bei 799,99 USD.
Damit rückt die Serie in genau das Segment, das in Deutschland jahrelang vom Traeger Pro 22 besetzt wurde – einem Pelletgrill, der sich wegen seiner unkomplizierten Bedienung und der soliden Grundausstattung eine große Fangemeinde aufgebaut hat. Die Westwood bringt die Pellet-Technik aber auf einen neuen Stand: moderneres Bedienfeld, zwei Grillebenen ab Werk, seitlich montierter Pellet-Tank und das neue P.A.L.®-Zubehörsystem.
Westwood vs. Westwood XL – die beiden Modelle im Vergleich
Traeger bietet die neue Serie in zwei Größen an. Die Unterschiede liegen vor allem in der Grillfläche und beim Fassungsvermögen:
| Feature | Westwood | Westwood XL |
|---|---|---|
| Grillfläche gesamt | ca. 4.215 cm² (653 sq in) | ca. 5.310 cm² (823 sq in) |
| Kapazität (Angabe Traeger) | 21 Hähnchenbrüste, 6 Ripchen-Racks oder 20 Burger | 28 Hähnchenbrüste, 7 Ripchen-Racks oder 25 Burger |
| Aufbau | Dual-Tier (2 Ebenen) | Dual-Tier (2 Ebenen) |
| Pellet-Tank | ca. 8 kg (18 lbs) | ca. 8 kg (18 lbs) |
| Temperaturbereich | ca. 82–232 °C | ca. 82–232 °C |
| WiFIRE® + Traeger-App | ja | ja |
| P.A.L.® und ModiFIRE® kompatibel | ja | ja |
| US-Preis (UVP) | 699,99 USD | 799,99 USD |
Diese Features bringt die Traeger Westwood mit
Technisch ist die Westwood erstaunlich gut ausgestattet für ihren Preis. Traeger hat die Serie rund um vier Kernversprechen aufgebaut: kompromissloses Holzaroma, smarte Steuerung, zwei Grillebenen und flexible Erweiterbarkeit.
Unbeatable Wood-Fired Flavor
Herzstück bleibt das Traeger-typische Pellet-System mit Konvektionsluftführung: Die gleichmäßige Hitze verteilt den Rauch der Natur-Hartholzpellets sauber durch den Garraum. Damit gelingen Dir Low-and-Slow-Klassiker wie Pulled Pork oder Brisket genauso wie Pizza, Braten und Backwaren – das Grillen, Räuchern und Backen läuft über dieselbe Plattform.
![]() Natur-Hartholzpellets und Konvektionsluftführung sorgen für das typische Traeger-Holzaroma – bei Ribs, Pizza und Brisket. Bild: Traeger |
Always in Control – WiFIRE® und Traeger-App
Über WiFIRE® verbindest Du den Grill mit Deinem WLAN und steuerst ihn bequem aus der Traeger-App. Du kannst Temperaturen setzen, Rezepte einspielen, Timer laufen lassen und die Kerntemperatur Deines Fleisches überwachen – ganz ohne ständig am Grill zu stehen. Die Westwood unterstützt sowohl kabelgebundene als auch kabellose Kerntemperaturfühler. Das Bedienfeld am Grill selbst ist neu und arbeitet mit klaren Plus-/Minus-Tasten für Temperatur, WLAN-Status und Zündung – bewusst einfacher gehalten als bei den großen Ironwood- und Timberline-Serien.
Dual-Tier Design – Platz für Rippchen, Burger und mehr
Beide Westwood-Modelle haben serienmäßig zwei Grillroste. Das heißt: mehr Platz, auch wenn die Stellfläche kompakt bleibt. Traeger selbst nennt als Richtwert 21 Hähnchenbrüste, 6 Ripchen-Racks oder 20 Burger für den Standard-Westwood und 28 Hähnchenbrüste, 7 Ripchen-Racks oder 25 Burger für den XL. Das macht den Grill auch für größere Familien oder Gartenfeste mit mehreren Gästen interessant.
Space to Prep & Serve – Ablage und Stauraum
Eine feste Seitenablage ist ab Werk verbaut. Unter dem Garraum gibt es zusätzlichen Stauraum für Pellet-Säcke und Zubehör. So hast Du alles griffbereit, ohne dass Du Dir einen separaten Arbeitstisch daneben stellen musst.
Endless Customizations – P.A.L.® und ModiFIRE®
Neu auch in der Einstiegsklasse: Die Westwood ist mit dem P.A.L.® Pop-And-Lock Rail ausgestattet. Das ist Traegers modulares Zubehörsystem, mit dem Du Frontablagen, Werkzeughalter oder Papierrollenhalter werkzeuglos ein- und ausklicken kannst. Dazu kommen ModiFIRE®-Einleger wie Pizzasteine, Grillplatten oder Grillroste aus Gusseisen, die Du direkt im Garraum tauschen kannst. Damit passt Du den Grill an das an, was Du gerade kochen willst – und nicht umgekehrt.
Traeger Westwood als Pro-22-Nachfolger – was bedeutet das?
In den USA löst die Westwood die bisherige Pro-Serie ab. Für Dich als Pro-22-Besitzer oder Interessent in Deutschland heißt das: Der Pro 22 bleibt vorerst das offiziell gelistete Einstiegsmodell bei Traeger Europa. Sollte die Westwood irgendwann auch in Deutschland erscheinen, übernimmt sie genau diesen Platz – mit einigen merklichen Upgrades gegenüber dem Pro 22:
- Zweite Grillebene ab Werk – beim Pro 22 ist das zweite Rost je nach Ausführung optional.
- Kabelloser Kerntemperaturfühler wird unterstützt – mehr Komfort bei langen Cooks.
- P.A.L.®- und ModiFIRE®-System – ein durchgängiges Zubehörkonzept, das auch mit den größeren Traeger-Modellen kompatibel ist.
- Seitlich montierter Pellet-Tank statt hinten – angenehmer beim Nachfüllen und blickkontrollierter Pellet-Stand.
- Neues, reduziertes Bedienfeld mit Plus-/Minus-Tasten und klarer Temperaturanzeige.
Wann kommt die Traeger Westwood nach Deutschland?
Aktuell ist die Traeger Westwood ausschließlich in den USA erhältlich. Ein offizielles Launch-Datum für Deutschland oder Europa gibt es bisher nicht. Bei Traeger ist es grundsätzlich üblich, dass neue Modelle zuerst im US-Markt starten und später – teils angepasst an europäische Zertifizierungen – auch hier ausgerollt werden.
Wir beobachten die Entwicklung für Dich genau. Sobald es belastbare Infos zur Markteinführung in Deutschland, zur Verfügbarkeit im deutschen Handel oder zu einem UVP in Euro gibt, aktualisieren wir diesen Artikel. Bis dahin bleibt der Traeger Pro 22 der passende Einstieg, wenn Du jetzt in einen Traeger-Pelletgrill investieren möchtest.
Fazit zur Vorstellung der Trager Westwood Serie
Die neue Traeger Westwood Serie zeigt, wohin Traeger seine Einstiegsklasse weiterentwickelt: smarter, flexibler, mit zweiter Grillebene ab Werk und einem durchgängigen Zubehörsystem. Für den amerikanischen Markt ist das ein klares Statement – und ein attraktives Update zum bisherigen Pro 22. Für Deutschland heißt es dagegen erstmal: abwarten. Sobald Traeger den Marktstart hierzulande bestätigt, bist Du hier im Grill-Magazin als Erstes informiert. Wenn Du schon jetzt in einen Pelletgrill einsteigen willst, ist der Pro 22 nach wie vor eine solide Wahl – und wer es größer mag, findet mit Ironwood und Timberline längst die kabellosen, voll vernetzten Top-Modelle im Traeger-Portfolio.
FAQ – Häufige Fragen zur Traeger Westwood
Ist die Traeger Westwood in Deutschland erhältlich?
Nein. Die Westwood und die Westwood XL sind bisher nur im US-Markt offiziell gelistet. Ob und wann sie in Deutschland verfügbar sind, hat Traeger bisher nicht bestätigt.
Ist die Westwood der Nachfolger des Traeger Pro 22?
In den USA ersetzt die Westwood die Pro-Serie – und damit auch den Pro 22 im US-Sortiment. Für Europa ist diese Nachfolgeregelung bisher nicht bestätigt. Der Pro 22 bleibt bei uns vorerst regulär im Angebot.
Was kostet die Traeger Westwood in den USA?
Der US-Preis liegt bei 699,99 USD für die Westwood und 799,99 USD für die Westwood XL. Ein deutscher UVP existiert mangels Marktstart noch nicht.
Welche Größen gibt es?
Zwei Modelle: Westwood mit ca. 4.215 cm² Grillfläche (653 sq in) und Westwood XL mit ca. 5.310 cm² (823 sq in). Beide haben zwei Grillebenen.
Kann ich bestehendes Traeger-Zubehör weiterverwenden?
Nicht alles. Die Westwood nutzt das neue P.A.L.® Pop-And-Lock-System und die ModiFIRE®-Einsätze. Klassisches Traeger-Zubehör wie Rubs, Pellets und Reinigungszubehör bleibt selbstverständlich kompatibel.
Hat die Westwood einen kabellosen Kerntemperaturfühler?
Ja. Neben dem kabelgebundenen Probe unterstützt die Westwood auch kabellose Kerntemperaturfühler – gesteuert über die Traeger-App.
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